Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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2017
Mind the Space
ACUD MACHT NEU
Archive Kabinett e. V.
Art Laboratory Berlin e. V.
bi’bak
CargoCult
Donau Ecke Ganghofer
Espace Surplus
G.A.S-station
Institut für Alles Mögliche
kronenboden
Kurt-Kurt
LA PLAQUE TOURNANTE
Manière Noire
okk/raum 29
SCOTTY e. V.
SOMA Art Gallery
>top Schillerpalais
WerkStadt Berlin e. V.
ZK/U
Zona Dynamic
Eine Definition von „Kunst“ ist für uns nicht von Interesse.
Durch die vermehrten Fördermöglichkeiten kann ich als Projektraumbetreiberin weiterhin komplett unabhängig von einer Marktorientierung agieren. Diese Entwicklung ist sehr positiv. Denn gerade in der Randlage Marzahn-Hellersdorf kann es keine marktorientierten Überlegungen für die Ausrichtung eines Programms geben. Es gibt kein touristisches Publikum. Das Publikum generiert sich aus den Menschen vor Ort. Für Marzahn-Hellersdorf bedeutet dies, dass sich die Menschen oft in prekären finanziellen Situationen befinden, eine marktorientierte Ausrichtung passt nicht in diesen Kontext. Die Themen Stadtmitte − Peripherie, öffentlicher Raum und/oder Rechtspopulismus können nicht marktorientiert verhandelt werden.
Kunst verliert ihre gemeinschaftsstiftende Qualität, sobald sie zum Privileg wird. Diese Qualität können im Besonderen Projekträume und inklusive Formate gewährleisten.