Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

oqbo

raum für bild wort und ton

2008
Brunnenstraße
63
Berlin
13355

What’s love gonna do with it, Geschichte \ Erinnerung \ Öffentlicher Raum, 2020

Außer vielleicht eine Konstellation, Hommage à Giandomenico Tiepolo, 2020

Seraphina Lenz, Skizze und Salon, 2012, Lesekonzert D. Seel, R. Scheffler, A.Töpfer, Foto: K. Zimmermann

Fördermöglichkeiten sind begrenzt und werden so stark nachgefragt, dass es einer Lotterie gleicht, ob man einen Zu­schlag erhält.Ich sehe die Arbeit des Vereins als sehr wichtig an. Er ist Teil von dem, was vor etwa einem Jahrzehnt oder länger mit Initiativen wie Haben & Brauchen, der Koalition der Freien Szene und anderen losgetreten wurde. Alles braucht eine Lobby und ich bin froh, dass es nun eine Vertretung gibt. Zu meiner ­Mutter sage ich immer: „Solange man symbolisch-kulturelles Kapital (Pierre Bourdieu) nicht konkret in Zahlen bemessen kann, hat jegliche Freie Szene einen fragilen Stand.“Ich wünsche mir mehr Selbstverwaltung der Förderungen und weniger Verwaltungshürden oder Barrikaden. Städtischer Leerstand sollte schnell und unbürokratisch zur Zwischennutzung für Projekträume nutzbar gemacht werden, selbstverwaltete künstlerische Freiräume, Projekte oder Haus­gemeinschaften müssen unbedingt erhalten bleiben.