Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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2020
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Crystal Ball
2020
,
2007
Schönleinstraße
7
Berlin
10967
galeriecrystalball.de
Außenansicht, 2020, Foto: Lydia Karstadt
Kirsty Kross,
Lost-and perhaps even possibly found,
2012
Die Diversität des Begriffs „Projektraum“ öffnet durchaus Horizonte, führt aber auch im Gegenzug zu fachlichen Überdehnungen des Kunstbegriffs. Der vorherrschende Fördermarkt-Sozialdarwinismus stellt Tiefgänge infrage. Komplexe kulturelle Transformationsprozesse lassen sich mit den oft daraus entspringenden tagespolitischen Diskursen nicht ausreichend begleiten. Im Grunde genommen entsteht so ein Oberflächen-Projektraum-Diskurs-Impressionismus.
Kunst kann aufwecken, höher fliegen lassen, heilen, das Hamsterrad vergessen lassen, Missstände aufzeigen, sie ist überlebensnotwendig.
Kunst kann fast alles, muss es aber nicht. Heute arbeiten wir in einem neoliberalen Turbokapitalismus, der an seine absoluten globalen Grenzen gekommen ist. Ohne künstlerische Arbeit wird es keine nachvollziehbare Übersetzung der jetzt NOTwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse der westeuropäisch geprägten Industriegesellschaften geben.