Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Scriptings

2009
Kamerunerstraße
47
Berlin
13351

scriptings I, Foto: Scriptings

scriptings II, Foto: Scriptings

scriptings III, Foto: Scriptings

The engagement and support from the Network has been vitally important to our growth and sustainability, and also our learning and understanding of the ­wider Berlin art scene beyond our micro-communities. For one thing, we have learned so much about the plurality of spaces and creative ­discourses in Berlin. But the open discussion that the Network allows with the Berlin Senate and one another has been really important in order to understand our needs as unique nodes in the artistic landscape of Berlin, and creative mutual goals for the sustainability and vitality of the community as a whole.Verwertungslogik und Karrieredenken unter den „alternativen“ Projekten haben zugenommen, neue Strategien nähern sich eher dem Markt an, statt eine alternative Arbeitsweise zu verkörpern/zu leben, damit stirbt ein großes Stück der „alten“ Einstellungen und Haltungen und auch ein großes Stück des experimentellen Berlins. Optimistisch betrachtet: Immer wieder Lücken nutzen und das Unmögliche machen und leben.„Nur für die Kunst steh ich jeden Tag auf!“ Zitat von Lydia Karstadt. Kunst ist ein gesellschaftlicher Reflexions- und Erfahrungsraum. Und natürlich entwickelt sich das Kunstverständnis aus dieser Reflexion immer weiter, das gehört ja schon zum Kunstbegriff, würde ich sagen. Mein künstlerisches Interesse ist erfahrungs- und entwicklungsorientiert, emanzipatorisch und aktivierend. Ich möchte in einer Kultur leben, wo die Rollenverteilungen von Arm und Reich, zwischen produzieren und konsumieren nicht mehr so abgegrenzt voneinander sind. Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Möglichkeit, dazu beizutragen. Es bietet einen Handlungsraum, gesellschaftliche Änderungen spielerisch vorzudenken und auszuprobieren.