Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

WerkStadt Berlin e. V.

2008
Emser Straße
124
Berlin
12051

Tony Bowen, Intersection, 2020, Foto: Lucas Amoriello

Für viele hat die Pandemie die Wichtigkeit der künstlerischen Tätigkeit in den Vordergrund gerückt trotz der Vernachlässigung der Kultur durch die Politik. Die Wichtigkeit der Vor-Ort-Präsenz, des „analogen Sehens“, der analogen Auseinandersetzung gegenüber den digitalen Formaten ist in den Vordergrund gerückt.Kunst ist ein dialogischer Prozess, der zwischen Kunstschaffenden und Rezipient*innen entsteht. Ihn lebendig zu halten, offen für Fragen, Irritationen und Handlungsmöglichkeiten. Sowie auto­nom arbeitenden Künstler*innen einen Raum zu geben, das sehen wir als unsere Aufgabe an.Wir wünschen uns von der Politik, dass sie sich für leistbare Mieten und die Absicherung von freien Projekträumen über temporäre Zuschüsse hinaus einsetzt. Die zweijährige Basisförderung für Projekträume und -initiativen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und wir hoffen, dass sich dieser politische Trend − weg von einer „Einzelfallfinanzierung“ hin zu Strukturförderung − fortsetzt und verstetigt.