Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

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2002
Schillerpromenade
4
Berlin
12049

Mind-the-fungi, Lab, 2019, Foto: Bon Alog

Mind-the-fungi, Workshop, 2019, Foto: Bon Alog

Verwertungslogik und Karrieredenken unter den „alternativen“ Projekten haben zugenommen, neue Strategien nähern sich eher dem Markt an, statt eine alternative Arbeitsweise zu verkörpern/zu leben, damit stirbt ein großes Stück der „alten“ Einstellungen und Haltungen und auch ein großes Stück des experimentellen Berlins. Optimistisch betrachtet: Immer wieder Lücken nutzen und das Unmögliche machen und leben.Das Verständnis davon, was Kunst ist, ist im ständigen Wandel begriffen. Interdisziplinäres, medien- und themenübergreifendes Arbeiten ist zur „Normalität“ geworden. Der digitale Raum wird mehr und mehr als künstlerischer Handlungsraum erschlossen.Die Coronapandemie hat uns merkwürdigerweise eher resilienter und produktiver gemacht − und darin bestärkt, immer wieder hinaus in den Stadtraum zu gehen, um zu versuchen, Einfluss zu nehmen.