Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

stay hungry

Michel Aniol & Meike Kuhnert, In Medias Res, 2017, Foto: Michel Aniol

Pätzug/Hertweck, Revisionsklappe, 2018, Foto: Michel Aniol

Für viele hat die Pandemie die Wichtigkeit der künstlerischen Tätigkeit in den Vordergrund gerückt trotz der Vernachlässigung der Kultur durch die Politik. Die Wichtigkeit der Vor-Ort-Präsenz, des „analogen Sehens“, der analogen Auseinandersetzung gegenüber den digitalen Formaten ist in den Vordergrund gerückt.Kunst kann aufwecken, höher fliegen lassen, heilen, das Hamsterrad vergessen lassen, Missstände aufzeigen, sie ist über­lebensnotwendig.Das Verständnis davon, was Kunst ist, ist im ständigen Wandel begriffen. Interdisziplinäres, medien- und themenübergreifendes Arbeiten ist zur „Normalität“ geworden. Der digitale Raum wird mehr und mehr als künstlerischer Handlungsraum erschlossen.