Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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Impressum
2017
,
SOMA Art Gallery
2017
,
2014
SOMA 700
Monumentenstraße
24
Berlin
10965
somaartspace.com
Kahee Jeong,
Unmyth,
2021, Foto: Nabi Nara
Kevin Groen,
Boys don’t cry,
2020, Foto: Nabi Nara
Kunst ist ein dialogischer Prozess, der zwischen Kunstschaffenden und Rezipient*innen entsteht. Ihn lebendig zu halten, offen für Fragen, Irritationen und Handlungsmöglichkeiten. Sowie autonom arbeitenden Künstler*innen einen Raum zu geben, das sehen wir als unsere Aufgabe an.
Die Umstände für unabhängige Projekträume haben sich bei gleichbleibender Dringlichkeit für deren Existenz geändert: Wir brauchen weiterhin Freiräume, in denen die Frage „Wie wollen wir zusammenleben in dieser vernetzten und verletzten Welt?“ auf viele verschiedene Arten gestellt und Annäherungen an eine mögliche Beantwortung ausprobiert werden können. Die massiv gesteigerten Raummieten in Berlin und die fast ausnahmslose Finanzierung nur über Projektförderung und die Nichtunterstützung von Infrastruktur erschweren und verunmöglichen größtenteils Experimentation, Ausprobieren, einen Raum zum Scheitern und damit Lernen. Projektanträge müssen vorab bis zum letzten Ergebnis ausbuchstabiert werden inklusive der erwarteten Zuschauer*innenzahl. Das fesselt viel Ideenreichtum und Mut zu Neuem, es verhindert gleichzeitig ein kontinuierliches Arbeiten und hält Projekträume dauerhaft in einem Zustand ungesunder, prekärer Arbeitsbedingungen. Was wir uns für die Berliner Projekträume wünschen? Planbare, langfristige und nachhaltige Förderung mit Respekt und Vertrauen in Räume, die seit Jahren wesentlich zur Kulturlandschaft beitragen.
Prinzipiell ist unsere Haltung heute, dass wir honorierte Arbeit − ob nun für die Infrastruktur oder einzelne Inhalte und Formate, ob für uns oder Dritte, mit denen wir arbeiten − als Prinzip anstreben.