Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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Impressum
2018
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MAVRA
2018
,
2015–(pausiert)
Möckernstraße
68
Berlin
10965
mavra.info
Pasolini’s Bodies and Places,
2017
sittingbone,
Ausstellungsansicht, 2021
Art has the unique ability to help us expand our imagination and the way we think about the world. By bending the lines of logic and rational approaches, it offers a gateway to our collective unconscious and provides a terrain where everything is possible, hence pushing our thinking process forward. We see art and artists as seismographs for changes in society. There is also great freedom in art, addressing big and timeless questions that are independent of current economic and political realities and interests. Art can be a space for utopias, or for histories outside of history books. Art is important because it keeps us going through the difficult and dark times. Art keeps us alive.
„Nur für die Kunst steh ich jeden Tag auf!“ Zitat von Lydia Karstadt. Kunst ist ein gesellschaftlicher Reflexions- und Erfahrungsraum. Und natürlich entwickelt sich das Kunstverständnis aus dieser Reflexion immer weiter, das gehört ja schon zum Kunstbegriff, würde ich sagen. Mein künstlerisches Interesse ist erfahrungs- und entwicklungsorientiert, emanzipatorisch und aktivierend. Ich möchte in einer Kultur leben, wo die Rollenverteilungen von Arm und Reich, zwischen produzieren und konsumieren nicht mehr so abgegrenzt voneinander sind. Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Möglichkeit, dazu beizutragen. Es bietet einen Handlungsraum, gesellschaftliche Änderungen spielerisch vorzudenken und auszuprobieren.
Ich sehe die Arbeit des Vereins als sehr wichtig an. Er ist Teil von dem, was vor etwa einem Jahrzehnt oder länger mit Initiativen wie Haben & Brauchen, der Koalition der Freien Szene und anderen losgetreten wurde. Alles braucht eine Lobby und ich bin froh, dass es nun eine Vertretung gibt. Zu meiner Mutter sage ich immer: „Solange man symbolisch-kulturelles Kapital (Pierre Bourdieu) nicht konkret in Zahlen bemessen kann, hat jegliche Freie Szene einen fragilen Stand.“