Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Kunstverein Neukölln

2007
Mainzer Straße
42
Berlin
12053

Sebastian Gumpinger, A Potent Sculpture, 2021, Foto: Rene Moritz

Ulrike Dornis & Jens Hanke, Die Siebente Reise, 2019, Foto: Rene Moritz

Verwertungslogik und Karrieredenken unter den „alternativen“ Projekten haben zugenommen, neue Strategien nähern sich eher dem Markt an, statt eine alternative Arbeitsweise zu verkörpern/zu leben, damit stirbt ein großes Stück der „alten“ Einstellungen und Haltungen und auch ein großes Stück des experimentellen Berlins. Optimistisch betrachtet: Immer wieder Lücken nutzen und das Unmögliche machen und leben.Heute wie damals würden wir die Bedeutung des Raumes selbst als primären ­Einfluss auf die Art der Initiative betonen. Das bedeutet auch, dass eine andere räumliche Konfiguration möglicherweise ein ganz anderes Ergebnis hervorbringen könnte. Wir würden immer noch empirisch und experimentell vorgehen und das Projekt lang­sam aus seinen Versuchen, Fehlern und Glückstreffern entstehen lassen. Von der Politik wünschen wir uns mehr Unterstützung beim Thema Immobilienspekulation und bessere Gewerbeverträge. Die Herausforderung nach Corona ist es, neue Situationen der Geselligkeit zu schaffen, die offen und sicher zugleich sind. Das ist kein Ziel, sondern eine Voraussetzung für unsere zukünftige ­Existenz.We are very happy with the network. Whenever we had questions or doubts, the Network had an answer or guided us. Being a project space, we can see how lucky we are to have the support of this organization that has allowed us to be where we are now. We are very grateful to your organization and wish you all the best for the future.