Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Grimmuseum gUG

2010
Fichtestraße
2
Berlin
10967
So ist der ideale Projektraum vor allem ein Raum, in dem der Wert eines Werkes nicht durch seinen Verkauf definiert wird.Eine Definition von „Kunst“ ist für uns nicht von Interesse.Es gibt keinen Prototypen, von dem aus verbindliche Aussagen gemacht werden können. Das zeigen auch immer ­wieder die Selbstverständnisdebatten. Die Projekträume haben sich mit der Stadt und ihrer Gentrifizierung geändert, aber ebenso mit dem Kunstsystem und der Kunst bzw. der künstlerischen ­Praxis in der Stadt. Die Szene ist konstant im Fluss. Manche Projekträume haben sich institutionalisiert, andere lehnen das kontinuierlich ab und befinden sich eher außerhalb des Radars. Ich sehe darin eine Stärke und würde nicht von einem „idealen Projektraum zur jeweiligen Zeit“ sprechen. So unterschiedlich die Räume physisch sind, so unterschiedlich ist teilweise die Art, wie sie gemacht werden, und an wen sie sich wenden.