Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Directors Lounge

2005
Initiative

Birol Ünel bei DL X im Naherholung Sternchen, Screen: Miron Zownir, Foto: Julia Murakami

DL 7 im Meinblau, Foto: Klaus W. Eisenlohr

Marktorientierung spielt für mich keine Rolle, mich interessiert entweder ein spezielles Thema und dazu lade ich Künstler*innen ein oder ich erarbeite mit Künstler*innen und anderen Gruppen spartenübergreifende neue Konzepte.The word “project space” is almost misleading to me. Projects do not have to take place in spaces. Radio shows, Instagram takeovers, and outdoor screenings are also projects. To focus on the aspect of space itself is to take a narrow view of what could – and is – happening in Berlin at the moment. The ideal project space would come with a budget for production and overhead costs. Ideally, also the curators ought to get paid.Zum Erhalt von Kultur allgemein ist wichtig, sie aus dem ökonomischen Primat zu lösen; dafür stehen alle nicht kommerziellen Projekträume als selbstbestimmte Orte von experimentellen ­Fragestellungen, Versuchen, neuen ästhetischen Formulierungen, Untersuchungen sozialer Realitäten … und es wäre noch viel wichtiger, diese Szene insgesamt in ihrer Vielfalt zu erhalten, als vereinzelte Räume „auszuzeichnen“.