Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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João Modé,
Land,
2014, Foto: Jan Windszus
… Still nowadays, the more and more international “g-local” Berliner independent cultural scene has been able to grow, interconnect, and continue to establish strategies to be a political protagonist of this long debate, also representing an impressive cultural resource to profit from.
Die Diversität des Begriffs „Projektraum“ öffnet durchaus Horizonte, führt aber auch im Gegenzug zu fachlichen Überdehnungen des Kunstbegriffs. Der vorherrschende Fördermarkt-Sozialdarwinismus stellt Tiefgänge infrage. Komplexe kulturelle Transformationsprozesse lassen sich mit den oft daraus entspringenden tagespolitischen Diskursen nicht ausreichend begleiten. Im Grunde genommen entsteht so ein Oberflächen-Projektraum-Diskurs-Impressionismus.
Kunst kann fast alles, muss es aber nicht. Heute arbeiten wir in einem neoliberalen Turbokapitalismus, der an seine absoluten globalen Grenzen gekommen ist. Ohne künstlerische Arbeit wird es keine nachvollziehbare Übersetzung der jetzt NOTwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse der westeuropäisch geprägten Industriegesellschaften geben.