Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Axel Obiger

2009
Brunnenstraße
20
Berlin
10119

Innenansicht, 2021, Foto: Matthias Moravek

Paper on Paper, Kooperation mit PAPER- Manchester, 2020, Foto: Gabriele Künne

Zum Erhalt von Kultur allgemein ist wichtig, sie aus dem ökonomischen Primat zu lösen; dafür stehen alle nicht kommerziellen Projekträume als selbstbestimmte Orte von experimentellen ­Fragestellungen, Versuchen, neuen ästhetischen Formulierungen, Untersuchungen sozialer Realitäten … und es wäre noch viel wichtiger, diese Szene insgesamt in ihrer Vielfalt zu erhalten, als vereinzelte Räume „auszuzeichnen“.Ein großes Problem stellen natürlich die steigenden Mieten und die drohende Verdrängung von nicht gewinnorientierten Räumen aus der Stadt dar. Es wäre ­schade, wenn Fördergelder zum großen Teil an Vermieter fließen.Die Pandemie hat die Notwendigkeit der Digitalisierung vorangetrieben. Dies ist keines­falls nur negativ zu verstehen, sondern eröffnet auch Räume für neue Öffentlichkeiten.