Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

Arts of the Working Class

2018
Lynarstraße
38
Berlin
13353

Jeder kann an einem unserer Abholpunkte die Zeitung umsonst abholen und verkaufen

Ausstellung und Markt zum Launch der 13. Ausgabe, 2020

Ich wünsche mir mehr Selbstverwaltung der Förderungen und weniger Verwaltungshürden oder Barrikaden. Städtischer Leerstand sollte schnell und unbürokratisch zur Zwischennutzung für Projekträume nutzbar gemacht werden, selbstverwaltete künstlerische Freiräume, Projekte oder Haus­gemeinschaften müssen unbedingt erhalten bleiben.Die Pandemie hat die Notwendigkeit der Digitalisierung vorangetrieben. Dies ist keines­falls nur negativ zu verstehen, sondern eröffnet auch Räume für neue Öffentlichkeiten.Kunst kann Dialoge über gesellschaftliche Prozesse öffnen und vermitteln, sie kann Orte in der Stadt als Handlungs­orte definieren und zugänglich machen. Darin ist sie ein wichtiges Element gesellschaftlicher Partizipation und politischer Willensbildungsprozesse. Das zeigt sich auch in der Ausweitung eines der Kunst zugeordneten Felds auf fast alle gesellschaftliche Kontexte. Die Stärke der Kunst ist es, in verschiedenen Räumen lebendig und er­­fahrbar zu werden. Somit bietet sie eine Schnittstelle für unterschiedliche Perspektiven und einen lebendigen Austausch.