Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

A TRANS

2006
Vitrine U-Kleistpark
(U7)
Berlin
10783

ARLA performance, A trans Vitrine U-Kleistpark, 2019

Mareike Lee, Slapback, A trans Pavilion, Hackesche Höfe, 2009

Es ist wichtig, die Räume als freie, unabhängige Räume zu sichern und dies nicht unmittelbar an eine spezifische, lückenlose Konzeption oder einen wie auch immer definierten Erfolg zu knüpfen. Aufgeschlossen gegenüber wirklich offenen künstlerischen Prozessen und aufgeschlossen im Sinne einer nicht normativen Plattform für künstlerische Experimen­te können die Räume nur sein, wenn es Förder- und Sicherungskriterien gibt, die nicht einer bloßen Markt- und Verwertungslogik folgen. Austausch, Resonanz und Verknüpfung sind wichtige Momente – wie kann ein wirklich solidarisches Miteinander der Projekträume aussehen, bei dem es nicht um Konkurrenz und Profilierung gegeneinander geht?The word “project space” is almost misleading to me. Projects do not have to take place in spaces. Radio shows, Instagram takeovers, and outdoor screenings are also projects. To focus on the aspect of space itself is to take a narrow view of what could – and is – happening in Berlin at the moment. The ideal project space would come with a budget for production and overhead costs. Ideally, also the curators ought to get paid.Das Netzwerk ist wichtig, jedoch vielen Leuten nicht sehr bekannt. Es müsste medial präsenter auftreten, also sichtbarer werden, auch unabhängig von der Preisvergabe.