Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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ZWITSCHERMASCHINE/ Kulturpark 3000 e. V.
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Berlin
10783
zwitschermaschine-berlin.de
Justyna Dryl,
Light Container,
2016, Foto: Karol Komorowski
Die Pandemie hat die Notwendigkeit der Digitalisierung vorangetrieben. Dies ist keinesfalls nur negativ zu verstehen, sondern eröffnet auch Räume für neue Öffentlichkeiten.
In Berlin wurden ja schon gute und wichtige Akzente gesetzt, jedoch sollte dieses Bewusstsein auch auf Bundesebene mehr durchschlagen und ein Gesamtkonzept zur Unterstützung der Kultur in Angriff genommen werden.
„Nur für die Kunst steh ich jeden Tag auf!“ Zitat von Lydia Karstadt. Kunst ist ein gesellschaftlicher Reflexions- und Erfahrungsraum. Und natürlich entwickelt sich das Kunstverständnis aus dieser Reflexion immer weiter, das gehört ja schon zum Kunstbegriff, würde ich sagen. Mein künstlerisches Interesse ist erfahrungs- und entwicklungsorientiert, emanzipatorisch und aktivierend. Ich möchte in einer Kultur leben, wo die Rollenverteilungen von Arm und Reich, zwischen produzieren und konsumieren nicht mehr so abgegrenzt voneinander sind. Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Möglichkeit, dazu beizutragen. Es bietet einen Handlungsraum, gesellschaftliche Änderungen spielerisch vorzudenken und auszuprobieren.