Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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ZWITSCHERMASCHINE/ Kulturpark 3000 e. V.
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Berlin
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zwitschermaschine-berlin.de
Justyna Dryl,
Light Container,
2016, Foto: Karol Komorowski
Die Coronapandemie haben wir erstmal überstanden, aber wie Leute künftig bei uns zusammenkommen werden, darüber können wir noch nichts sagen. Und das ist es ja eigentlich, worum es geht.
Der Begriff „Kunst“ ist spannend, da er für jede Person etwas anderes bedeuten kann. Gerade in der Diversität der Ansichten über „Kunst“ liegt ihre Kraft. Das macht sich auch in der freien Szene der Projekträume bemerkbar. Es werden die unterschiedlichsten Sichtweisen auf und über Kunst vertreten und nichts unterliegt der Geschmackslimitierung einer kleinen Elite. Das bedeutet eine große Vielfalt und Innovationsfreude an künstlerischer, kultureller Entwicklung. Die Projektraumarbeit verstärkt generell das Interesse an künstlerischen Prozessen und verlagert die Aufmerksamkeit vom Objekt hin zum Entstehungsprozess. − Was insbesondere Kunst in Projekträumen im öffentlichen Raum kann: Leute aus der Bevölkerung neugierig machen, sich die Kunst vor Ort anzuschauen, bei Gelegenheit den Kontakt zu Betreiber*innen und Künstler*innen aufzunehmen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, und: wiederzukommen. Also: die Begegnung mit Kunst im Alltag ermöglichen.
Art should first and foremost raise questions that are important for present and future societies. In the last decade, art has moved closer to science, technology, and society. It has become less commercialized and more diverse. We would like art to become not only illustrative and speculative, but also functional, embedding even more science and technologies within itself. This would encourage the audience to be even closer to art, perhaps more critical, diverse, tolerant, and creative.