Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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Imprint
2014
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after the butcher
Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen
2014
,
2006
Spittastraße
25
Berlin
10317
after-the-butcher.de
Ist eine Arbeit, die zur Ehre gereicht, denn moralisch und überhaupt besser als eine, die dazu noch Geld generiert? Sagt denn die künstliche Trennung von ehrenamtlich/nicht kommerziell und kommerziell nicht eigentlich Geld = schlecht. Es kann aber durchaus dazu dienen, ein wie auch immer gestaltetes konzeptuelles Programm zu realisieren. Kann denn in dieser Welt, wie sie sich heute knallhart darstellt, überhaupt dauerhaft behauptet werden, eine prekäre Lebenssituation sei erstrebenswert und eine Abkopplung vom Monetären möglich? Wird nicht dadurch erst der vorgezeichnete Weg systemisch gangbar gemacht, in einer Doktrin aufzusteigen und die schlechten Zeiten hinter sich zu lassen, die später die legendär verklärten guten Zeiten sein werden?
Kunst kann Dialoge über gesellschaftliche Prozesse öffnen und vermitteln, sie kann Orte in der Stadt als Handlungsorte definieren und zugänglich machen. Darin ist sie ein wichtiges Element gesellschaftlicher Partizipation und politischer Willensbildungsprozesse. Das zeigt sich auch in der Ausweitung eines der Kunst zugeordneten Felds auf fast alle gesellschaftliche Kontexte. Die Stärke der Kunst ist es, in verschiedenen Räumen lebendig und erfahrbar zu werden. Somit bietet sie eine Schnittstelle für unterschiedliche Perspektiven und einen lebendigen Austausch.
These try-outs should be understood not in abstract terms, but in the light of the current struggles with labor, housing, racism, homophobia, and anti-fascist positions. If politicians can facilitate these processes for us to work, that would be great. We would wish that the situation wouldn’t look as somber but reality is also knocking on the door of the art sphere. Can politicians regulate the price for studios and project spaces? Can they facilitate real financial support for diversity? Can they push a little bit further and understand the complex situation of art practitioners during and after the pandemic, and give some more support?