Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

grüntaler9

2011
Grüntaler Straße
9
Berlin
13357

Nikhil Chopra & Yuko Kaseki, 9 Performance, 2011, Foto: Teena Lange

Verwertungslogik und Karrieredenken unter den „alternativen“ Projekten haben zugenommen, neue Strategien nähern sich eher dem Markt an, statt eine alternative Arbeitsweise zu verkörpern/zu leben, damit stirbt ein großes Stück der „alten“ Einstellungen und Haltungen und auch ein großes Stück des experimentellen Berlins. Optimistisch betrachtet: Immer wieder Lücken nutzen und das Unmögliche machen und leben.Es sollten möglichst einfache, kurzfristige Förderungen ent­wickelt werden, die dem Geist künstlerischer Aktionen entge­genkommen.Ich wünsche mir mehr Selbstverwaltung der Förderungen und weniger Verwaltungshürden oder Barrikaden. Städtischer Leerstand sollte schnell und unbürokratisch zur Zwischennutzung für Projekträume nutzbar gemacht werden, selbstverwaltete künstlerische Freiräume, Projekte oder Haus­gemeinschaften müssen unbedingt erhalten bleiben.