Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen

die raum

2011
Oderberger Straße
56
Berlin
10435
Kunst kann fast alles, muss es aber nicht. Heute arbeiten wir in einem neoliberalen ­Turbokapitalismus, der an seine absoluten globalen Grenzen gekommen ist. Ohne künstlerische Arbeit wird es keine nachvollziehbare Übersetzung der jetzt NOTwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse der west­europäisch geprägten Industriegesellschaften geben.Es sollten möglichst einfache, kurzfristige Förderungen ent­wickelt werden, die dem Geist künstlerischer Aktionen entge­genkommen.Fördermöglichkeiten sind begrenzt und werden so stark nachgefragt, dass es einer Lotterie gleicht, ob man einen Zu­schlag erhält.