Auszeichnung
künstlerischer Projekträume
und -initiativen
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Transmissions, 2019, Foto: Jo Zahn
Ciarán Walsh, 2021, Foto: Ciarán Walsh
Es gibt keinen Prototypen, von dem aus verbindliche Aussagen gemacht werden können. Das zeigen auch immer wieder die Selbstverständnisdebatten. Die Projekträume haben sich mit der Stadt und ihrer Gentrifizierung geändert, aber ebenso mit dem Kunstsystem und der Kunst bzw. der künstlerischen Praxis in der Stadt. Die Szene ist konstant im Fluss. Manche Projekträume haben sich institutionalisiert, andere lehnen das kontinuierlich ab und befinden sich eher außerhalb des Radars. Ich sehe darin eine Stärke und würde nicht von einem „idealen Projektraum zur jeweiligen Zeit“ sprechen. So unterschiedlich die Räume physisch sind, so unterschiedlich ist teilweise die Art, wie sie gemacht werden, und an wen sie sich wenden.
Ich würde es das nächste Mal nicht mehr allein machen.
Kunst kann aufwecken, höher fliegen lassen, heilen, das Hamsterrad vergessen lassen, Missstände aufzeigen, sie ist überlebensnotwendig.